Luna Experience
AktivZulassungs-Nr.
026861-00
Zulassungsinhaber
Bayer CropScience Deutschland GmbH
Zulassung bis
29. Juni 2027
Wirkstoff
Tebuconazol + Fluopyram (200 GL, 200 GL)
Formulierung
SC
Wirkungsbereich
Fungizid
Anwendungen (16)
Kernobst (NNNOK)
Echter Mehltau (Podosphaera leucotricha) (PODOLE)
0.125 L5
100-500 L5
14 Tage
3x
Auflagen
Kernobst (NNNOK)
Pilzliche Lagerfäulen (FXFLXX)
0.25 L5
100-500 L5
14 Tage
3x
Auflagen
Weinrebe (VITVI)
Echter Mehltau (Uncinula necator) (UNCINE)
0.125 l/ha
null-400 l/ha
14 Tage
3x
Auflagen
Blumenkohle (NNNKL), Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl) (NNNKO), Rosenkohl (BRSOF)
Alternaria brassicae (ALTEBA), Mycosphaerella brassicicola (MYCOBR)
0.9 l/ha
300-800 l/ha
14 Tage
2x
Auflagen
Porree (ALLPO)
Purpurfleckenkrankheit (Alternaria porri) (ALTEPO), Rost (Puccinia allii) (PUCCAL)
1 l/ha
200-700 l/ha
21 Tage
1x
Auflagen
Möhre (DAUCS)
Möhrenschwärze (Alternaria dauci) (ALTEDA), Echter Mehltau (Erysiphe heraclei) (ERYSHE)
0.75 l/ha
200-800 l/ha
14 Tage
2x
Auflagen
Speisezwiebel (ALLCE)
Botrytis squamosa (SCLESQ), Laubkrankheit (Stemphylium botryosum) (PLEOHE)
0.5 l/ha
200-800 l/ha
7 Tage
2x
Auflagen
Süßkirsche (PRNAV), Sauerkirsche (PRNCE)
Monilinia laxa (MONILA), Monilinia fructigena (MONIFG), Sprühfleckenkrankheit (Blumeriella jaapii) (BLUMJA)
0.2 L5
100-500 L5
7 Tage
2x
Auflagen
Weinrebe (VITVI)
Schwarzfäule (Guignardia bidwellii) (GUIGBI)
0.125 l/ha
null-400 l/ha
14 Tage
3x
Auflagen
Möhre (DAUCS)
Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) (SCLESP)
0.75 l/ha
200-800 l/ha
14 Tage
2x
Auflagen
Pflaume (PRNDO)
Sprühfleckenkrankheit (Blumeriella jaapii) (BLUMJA), Monilinia laxa (MONILA), Monilinia fructigena (MONIFG), Fleischfleckenkrankheit (Polystigma rubrum) (POLTRU), Schrotschusskrankheit (Stigmina carpophila) (STIGCA)
0.2 L5
100-500 L5
7 Tage
2x
Auflagen
Pfirsich (PRNPS)
Monilinia laxa (MONILA), Monilinia fructigena (MONIFG), Schrotschusskrankheit (Stigmina carpophila) (STIGCA)
0.2 L5
100-500 L5
7 Tage
2x
Auflagen
Aprikose (PRNAR)
Monilinia laxa (MONILA), Monilinia fructigena (MONIFG), Schrotschusskrankheit (Stigmina carpophila) (STIGCA)
0.2 L5
100-500 L5
7 Tage
1x
Auflagen
Knoblauch (ALLSA), Schalotte (ALLAS)
Botrytis squamosa (SCLESQ), Laubkrankheit (Stemphylium botryosum) (PLEOHE), Rostpilze (UREDXX)
0.5 l/ha
200-800 l/ha
7 Tage
2x
Auflagen
Zwiebelgemüse (NNNSZ)
Botrytis squamosa (SCLESQ), Laubkrankheit (Stemphylium botryosum) (PLEOHE), Rostpilze (UREDXX)
1 l/ha
200-700 l/ha
21 Tage
1x
Auflagen
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.) (BRSRR), Bocksbart (TROPO), Knollensellerie (APUGR), Meerrettich (ARWLA), Pastinak (PAVSA), Wurzelpetersilie (PARCT), Kohlrübe (BRSNA)
Sclerotinia sclerotiorum (SCLESC), Alternaria Arten (Alternaria sp.) (ALTESP), Echte Mehltaupilze (ERYSSP)
0.75 l/ha
200-800 l/ha
14 Tage
2x
Auflagen
Auflagen
Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
Das Mittel ist giftig für Algen.
Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Dabei sind lange Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Schutzhandschuhe zu tragen.
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): C2
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): G1
Gefahrstoffinformationen (GHS)
S1
Verpackungen
Hinweise
NB6641